Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der
sproudstack UG (haftungsbeschränkt), Kirchweg 11a, 25794 Pahlen, Deutschland
für die Nutzung des VoiceJoker-Bestellsystems
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge, die über das Online-Bestellsystem „VoiceJoker“ (nachfolgend „System“ oder „VoiceJoker“) zwischen der sproudstack UG (haftungsbeschränkt), Kirchweg 11a, 25794 Pahlen, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“ oder „wir“) und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden.
1.2 Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, gelten diese AGB sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für Verbraucher oder ausschließlich für Unternehmer gelten, ist dies ausdrücklich gekennzeichnet.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmen. Ein bloßes Schweigen auf entsprechende Bedingungen des Kunden gilt nicht als Zustimmung.
1.4 Nebenabreden, Zusicherungen und Vertragsänderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z.B. E-Mail), soweit in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist.
2. Vertragspartner, Kontakt
2.1 Vertragspartner des Kunden ist die sproudstack UG (haftungsbeschränkt), Kirchweg 11a, 25794 Pahlen, Deutschland.
2.2 Kontaktmöglichkeiten:
E-Mail: service@voicejoker.de
Website: https://voicejoker.de
3. Leistungsgegenstand
3.1 Der Anbieter betreibt das System „VoiceJoker“, über das Kunden Sprachaufnahmen (Voiceover), Audio-Produktionen und damit zusammenhängende Leistungen (z.B. Schnitt, einfache Nachbearbeitung, Basis-Mastering) online beauftragen können.
3.2 Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung im System und/oder aus dem konkreten Angebot bei Auftragserteilung (z.B. Auswahl des Service-Typs, Wortanzahl, Projektbeschreibung).
3.3 Die Leistungen werden in der Regel in Form digitaler Inhalte erbracht (Audio-Dateien, z.B. WAV/MP3), die dem Kunden über das System oder per Download-Link zur Verfügung gestellt werden.
3.4 Der Anbieter schuldet grundsätzlich eine professionelle, dem vereinbarten Briefing entsprechende Produktion, jedoch keinen bestimmten künstlerischen Erfolg oder den Eintritt eines vom Kunden verfolgten wirtschaftlichen Zwecks.
4. Registrierung und Kundenkonto
4.1 Die Nutzung des Systems setzt in der Regel die Registrierung eines Kundenkontos voraus. Die Registrierung kann proaktiv durch den Kunden erfolgen oder im Zuge einer ersten Bestellung automatisch durch das System auf Basis der vom Kunden angegebenen Daten.
4.2 Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße, aktuelle und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
4.3 Zugangsdaten (insbesondere Passwörter) sind vom Kunden geheim zu halten. Der Kunde trägt die Verantwortung für sämtliche Aktivitäten, die unter seinem Konto vorgenommen werden, soweit er diese zu vertreten hat.
4.4 Der Anbieter ist berechtigt, Kundenkonten bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB oder bei missbräuchlicher Nutzung des Systems zu sperren oder zu löschen. Hierüber wird der Kunde – soweit möglich – vorab oder unverzüglich informiert.
5. Bestellablauf und Vertragsschluss
5.1 Im System kann der Kunde zunächst eine Leistungskategorie auswählen (z.B. Imagefilm, Werbespot, E-Learning, Telefonansage), einen Projekttitel vergeben und den gewünschten Aufnahmetext sowie Hinweise zur Tonalität und Nutzung eintragen.
5.2 Vor Abgabe der Bestellung zeigt das System dem Kunden eine Kalkulation an (insbesondere Wortanzahl und daraus abgeleiteten Preis). Diese Darstellung stellt noch kein verbindliches Angebot des Anbieters dar, sondern eine unverbindliche Vorabinformation.
5.3 Durch das Klicken auf den entsprechenden Bestell- oder „zahlungspflichtig bestellen“-Button gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die im Bestellformular aufgeführten Leistungen ab.
5.4 Der Anbieter kann dieses Angebot innerhalb angemessener Frist annehmen, insbesondere durch
(a) eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder
(b) die Freigabe der Bestellung im System oder
(c) die tatsächliche Aufnahme der Bearbeitung (z.B. Statuswechsel im System auf „in Bearbeitung“ oder „Aufnahme“).
5.5 Der Kunde erhält nach Vertragsschluss eine Bestellbestätigung an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse, die die wesentlichen Vertragsinhalte zusammenfasst.
5.6 Der Vertragstext (Bestelldaten und AGB) wird vom Anbieter gespeichert und kann vom Kunden über sein Kundenkonto im System eingesehen werden, solange das Konto besteht. Dem Kunden wird empfohlen, die Bestellbestätigung und diese AGB zusätzlich selbst zu sichern.
6. Preise, Vergütung und Steuern
6.1 Die Preise werden grundsätzlich auf Basis eines Wortpreises für den im System eingegebenen Aufnahmetext ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Abweichendes vereinbart wird (z.B. Pauschalen, projektbezogene Angebote).
6.2 Sämtliche Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
6.3 Der im System angezeigte Gesamtpreis kann sich ändern, wenn der Kunde nachträglich Änderungen am Textumfang bzw. an den Nutzungsrechten vornimmt oder zusätzliche Leistungen beauftragt. In solchen Fällen wird der Anbieter den Kunden über die geänderten Konditionen informieren und – soweit gesetzlich erforderlich – eine erneute Bestätigung des Kunden einholen.
6.4 Sofern nicht abweichend vereinbart, erfolgt die Abrechnung auf Rechnung. Der Anbieter erstellt hierzu in der Regel zeitnah nach Auftragseingang eine Rechnung über den voraussichtlichen Gesamtbetrag. Der genaue Rechnungsbetrag und zusätzliche Hinweise zu Anzahlung und Restzahlung ergeben sich aus der jeweiligen Rechnung.
7. Zahlungsbedingungen und Verzug
7.1 Rechnungen des Anbieters werden in der Regel zeitnah nach Auftragseingang über den voraussichtlichen Gesamtbetrag der beauftragten Leistung erstellt. Die Rechnung weist den Gesamtbetrag sowie ggf. getrennt ausgewiesene Teilbeträge (Anzahlung und Restbetrag) aus.
7.2 Bei einem voraussichtlichen Rechnungsbetrag von bis zu 50,00 € (inklusive Umsatzsteuer) ist keine Anzahlung vor Produktionsbeginn erforderlich. Der Rechnungsbetrag wird erst nach Projektabschluss und Bereitstellung der finalen Audiodateien fällig und ist innerhalb des auf der Rechnung angegebenen Zahlungsziels zu zahlen.
7.3 Bei einem voraussichtlichen Rechnungsbetrag von mehr als 50,00 € (inklusive Umsatzsteuer) ist der Kunde verpflichtet, vor Produktionsbeginn eine Anzahlung in Höhe von 25 % des Gesamtbetrages zu leisten. Der Anbieter stellt dem Kunden hierfür eine Rechnung über den Gesamtbetrag aus, die sowohl den vollen Rechnungsbetrag als auch den zur Produktionsaufnahme zu entrichtenden Teilbetrag (25 % des Gesamtbetrages) ausweist. Die Anzahlung ist mit Zugang der Rechnung fällig und wird auf den Gesamtbetrag angerechnet.
7.4 Der verbleibende Restbetrag (75 % des Gesamtbetrages bzw. der nach Anrechnung der Anzahlung verbleibende Betrag) wird erst nach Projektabschluss und Bereitstellung der finalen Audiodateien fällig und ist innerhalb des auf der Rechnung angegebenen Zahlungsziels zu zahlen. Der Anbieter ist berechtigt, die endgültige Übergabe und Freischaltung der finalen Dateien von der vollständigen Zahlung des Restbetrages abhängig zu machen.
7.5 Der Anbieter ist berechtigt, mit der eigentlichen Produktion (insbesondere dem Wechsel des Projektstatus auf „in Bearbeitung“ oder „Aufnahme“) erst zu beginnen, wenn eine nach Ziffer 7.3 geschuldete Anzahlung beim Anbieter eingegangen ist. Erfolgt keine fristgerechte Anzahlung, kann es zu Verzögerungen im Produktionsablauf kommen; weitergehende Rechte des Anbieters bleiben unberührt.
7.6 Gerät der Kunde mit einem fälligen Betrag in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
7.7 Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug weitere Leistungen zurückzuhalten, insbesondere laufende Produktionen zu pausieren und die Freigabe von Dateien bis zum Ausgleich des Rückstandes zu verweigern.
7.8 Gegenüber der Vergütungsforderung des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
8. Lieferung, Abnahme und Korrekturschleifen
8.1 Die Lieferung der vereinbarten Leistungen erfolgt in der Regel durch Bereitstellung von Download-Links im System oder per E-Mail. Eine physische Zusendung (z.B. auf Datenträgern) erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung.
8.2 Termine für die Fertigstellung sind – sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bestätigt – grundsätzlich unverbindliche Richttermine. Der Anbieter wird sich bemühen, vereinbarte oder übliche Lieferzeiten einzuhalten und den Kunden bei absehbaren Verzögerungen informieren.
8.3 Der Kunde ist verpflichtet, die bereitgestellte Aufnahme unverzüglich zu prüfen und etwaige Mängel oder Abweichungen vom Briefing innerhalb angemessener Frist mitzuteilen. Die Kommunikation erfolgt vorzugsweise über die Kommentarfunktion im System.
8.4 Soweit im jeweiligen Angebot oder im System vorgesehen, sind einfache Korrekturschleifen (z.B. Anpassungen von Betonung, Tempo, kleineren Formulierungen) im vereinbarten Preis enthalten. Darüber hinausgehende Korrekturwünsche, Textänderungen oder zusätzliche Varianten können als Mehrleistungen gesondert vergütet werden.
8.5 Mit der ausdrücklichen Freigabe („finale Abnahme“) durch den Kunden oder der Nutzung der Aufnahme im geschäftlichen Verkehr gilt die Leistung als abgenommen, sofern kein wesentlicher Mangel vorliegt.
9. Nutzungsrechte und Urheberrecht
9.1 Die produzierten Sprachaufnahmen sind urheber- bzw. leistungsschutzrechtlich geschützt. Der Anbieter bzw. die von ihm eingesetzten Sprecherinnen und Sprecher bleiben Inhaber der Leistungsschutzrechte.
9.2 Der Kunde erhält mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Aufnahme für den im System bzw. im Auftrag konkret beschriebenen Zweck (z.B. Nutzung in einem bestimmten Video, Kanal, Kampagnengebiet und/oder Zeitraum).
9.3 Umfang, Gebiet, Dauer und Medien der Nutzung richten sich nach der bei Auftragserteilung gewählten oder individuell vereinbarten Lizenz. Eine Nutzung über diesen Umfang hinaus bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und kann mit zusätzlichen Lizenzgebühren verbunden sein.
9.4 Jede Weitergabe, Unterlizenzierung oder anderweitige Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte ist nur mit Zustimmung des Anbieters zulässig, sofern sich nicht aus der vereinbarten Lizenz ausdrücklich etwas anderes ergibt (z.B. Agenturen, die im Namen ihres Endkunden handeln).
9.5 Ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist der Kunde insbesondere nicht berechtigt,
(a) die Stimme oder die Aufnahme mittels KI- oder Machine-Learning-Verfahren zu reproduzieren, klonen zu lassen oder für Trainingsdaten zu verwenden,
(b) die Aufnahme in manipulativen oder rechtswidrigen Kontexten zu nutzen, insbesondere in diskriminierenden, volksverhetzenden oder sonstigen strafbaren Inhalten.
9.6 Der Anbieter ist berechtigt, die Aufnahme in angemessenem Umfang zu Eigenwerbungszwecken (z.B. Showreel, Referenzen) zu nutzen, soweit der Kunde dem nicht widerspricht oder berechtigte Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen. Ein Widerspruch kann in Textform (z.B. per E-Mail) erfolgen.
10. Mitwirkungspflichten des Kunden
10.1 Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Marken, Namen, Skripte, Musik, Logos etc.) frei von Rechten Dritter sind oder dass er über die erforderlichen Rechte verfügt, um diese im Rahmen des Projekts nutzen zu lassen.
10.2 Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder sonstigen Rechten durch die vom Kunden bereitgestellten Inhalte resultieren, sofern der Kunde diese Rechtsverletzung zu vertreten hat.
10.3 Der Kunde verpflichtet sich, dem Anbieter alle für die Produktion erforderlichen Informationen rechtzeitig mitzuteilen, insbesondere gewünschte Tonalität, Aussprache von Namen und Fachbegriffen sowie Nutzungskontexte.
10.4 Verzögerungen oder Mehraufwände, die durch unvollständige, verspätete oder unklare Angaben des Kunden entstehen, können zu Terminverschiebungen führen und als zusätzlicher Aufwand in Rechnung gestellt werden.
11. Widerrufsrecht für Verbraucher
11.1 Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z.B. Online-Bestellung) geschlossen wurde, steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Über die Details, Fristen und Ausnahmen wird in einer gesonderten Widerrufsbelehrung informiert.
11.2 Bei Verträgen über die Herstellung individualisierter digitaler Inhalte (insbesondere individuell eingesprochene Sprachaufnahmen nach Kundentext) kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn
(a) der Anbieter mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat und
(b) der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.
11.3 Der Anbieter wird im System sicherstellen, dass eine entsprechende Zustimmung und Bestätigung des Verbrauchers dokumentiert wird, bevor mit der Produktion der Aufnahme begonnen wird.
12. Gewährleistung
12.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
12.2 Ein Mangel liegt insbesondere dann nicht vor, wenn
(a) geringfügige, für den vereinbarten Zweck unerhebliche Abweichungen in Klangfarbe, Betonung oder Interpretation vorliegen, oder
(b) vom Kunden gewünschte Änderungen auf nachträglichen Text- oder Briefingänderungen beruhen.
12.3 Unternehmer im Sinne des § 14 BGB haben die Leistungen unverzüglich nach Bereitstellung zu prüfen und erkennbare Mängel innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung anzuzeigen. Unterbleibt die rechtzeitige Anzeige, gilt die Leistung als genehmigt, es sei denn, der Mangel war bei der Untersuchung nicht erkennbar.
12.4 Bei berechtigten Mängelrügen steht dem Anbieter zunächst das Recht zur Nacherfüllung (Nachproduktion, Nachbearbeitung) zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder ist sie für den Kunden unzumutbar, kann der Kunde nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
13. Haftung
13.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
13.2 Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
13.3 Bei einfach fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur, sofern eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
13.4 Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder ausgebliebene Einsparungen ist ausgeschlossen, sofern diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen oder eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit vorliegt.
13.5 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
14. Datenschutz
14.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
14.2 Näheres zur Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung ist in der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters (z.B. https://voicejoker.de/datenschutz/) geregelt.
14.3 Der Kunde ist verpflichtet, etwaige Mitwirkungspflichten im Rahmen des Datenschutzes zu erfüllen, insbesondere bei der Nutzung des Systems im Verhältnis zu eigenen Kunden oder Mitarbeitern (z.B. Informationspflichten, Einholen von Einwilligungen, sofern erforderlich).
15. Laufzeit, Kündigung und Sperrung von Konten
15.1 Der Vertrag über die konkrete Sprachaufnahme endet grundsätzlich mit vollständiger Erbringung der Leistung und Abwicklung der Zahlung.
15.2 Das Kundenkonto im System wird auf unbestimmte Zeit angelegt und kann vom Kunden jederzeit in Textform (z.B. E-Mail) zur Löschung gekündigt werden, sofern keine zwingenden Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
15.3 Der Anbieter ist berechtigt, das Kundenkonto aus wichtigem Grund zu sperren oder zu löschen, insbesondere bei wiederholten Verstößen gegen diese AGB, bei Missbrauch des Systems oder bei rechtswidriger Nutzung der bereitgestellten Inhalte.
16. Änderungen der AGB
16.1 Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht (z.B. Änderung der Rechtslage, Erweiterung des Leistungsumfangs, Anpassung technischer Prozesse) und die Änderungen dem Kunden zumutbar sind.
16.2 Änderungen der AGB werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb der in der Mitteilung genannten Frist (mindestens 4 Wochen) und nutzt das System weiter, gelten die geänderten AGB als angenommen.
16.3 Bei Widerspruch des Kunden kann der Anbieter den Vertrag ordentlich kündigen, soweit dem keine gesetzlichen Aufbewahrungs- oder Leistungspflichten entgegenstehen.
17. Streitbeilegung, anwendbares Recht, Gerichtsstand
17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates entgegenstehen, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
17.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters; zuständig ist das jeweils örtlich zuständige Gericht.
17.3 Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit. Der Anbieter ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nimmt daran grundsätzlich nicht teil.
18. Schlussbestimmungen
18.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.
18.2 Änderungen und Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB bedürfen der Textform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

